Die verlassene Papierfabrik Günther

Aufnahmen aus einer alten verlassenen Papierfabrik in Thüringen.

Gründer der alten Papierfabrik war Otto Günther (1835-1885), der auch auf dem Familienfriedhof nahe gelegen der Fabrik beigesetzt wurde.
Felix Günther, Sohn des Greizer Papierfabrikanten Otto Günther, in dessen Werk vor allem Papiere für die Textil- und Tabakindustrie hergestellt wurden, trat 1892 in den väterlichen Betrieb ein, den er zunächst mit seinem Bruder Otto zu einem Großbetrieb ausbaute. Günther stellte das Unternehmen auf die Produktion von hochwertigen Effekt- und Phantasiepapieren um, die weltweiten Absatz fanden. Zusätzlich ließ er Fotoschutzpapiere fertigen, mit denen er drei Viertel des europäischen Bedarfs deckte. Das Unternehmen zählte bei seiner Übernahme 30 Arbeiter, 1939 mit dem Zweigwerk Illfeld über 1100 Arbeiter, was ihn zu einem der größten privaten Arbeitgeber in der deutschen Papierindustrie werden ließ.

Kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs gelang Felix Günther die Erfindung des Kreppapiers, das in unmittelbarer Folge bei Verbänden kriegswichtig werden sollte, im Zweiten Weltkrieg auch als Verdunklungspapier Anwendung fand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er 1947 verhaftet, 1948 entlassen, seine Fabrik wurde in einen volkseigenen Betrieb umgewandelt. Er übersiedelte im gleichen Jahr nach Westdeutschland, vier Jahre später verstarb er 80-jährig in Duisburg. Die Universität Jena zeichnete ihn 1925 mit der Ehrenbürgerschaft, 1931 mit einem Ehrendoktorat aus.

Quellen: Wikipedia

Hier gibt es alle Informationen und viele Bulder zur Papierfabrik: papierfabrik-greiz.de

Ich hatte leider nur mein Handy dabei und habe auch nur in HD aufgenommen. Sorry für die schlechte Video Qualität!

Musik:
Battle Los Angeles (2011) Soundtrack Suite – Brian Tyler
Gema: Video ist auf einigen Geräten nicht verfügbar (Smartphone etc.).

Galerie:

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